Die Kunst von Monika Kropshofer ist die Kunst des Dialogs: Fotografie und Malerei, Präzision und Entgrenzung werden in doppelbödigen Kompositionen miteinander verwoben, inszenieren den Sturz des Realen. Die Künstlerin operiert mit dem abgründigen Antagonismus expansiver Farbe und restriktiver Struktur. Ihre ästhetische Strategie zielt auf Dichte, Spannung und Prägnanz. Sensible fotografische Beobachtung und gezielter Farbeinsatz sind Kennzeichen ihres künstlerischen Schaffens. Das konzeptuell angelegte, doch von intuitiven Entscheidungen bestimmte Werk verweist auf ein hohes Maß an Reflektion.
Fotografie ist der Ausgangspunkt ihres Sehens. Mit der Kamera archiviert Kropshofer Motive und Strukturen. Bilder – Motive – sammelt Kropshofer auf Reisen. Sie unternimmt weite Reisen. Sie reist gerne. Fotografieren ist Reisen, ist Suchen, Wandern des Blicks. Aus dem visuellen Kontinuum der Welt löst das gleitende Auge der Kamera jedoch immer nur ein Fragment. Fotografie schneidet ein kleines Fenster in unsere Wahrnehmung.
Verfremdete Fotografie? Anverwandlung von Fotografie durch Malerei? Die Kunstwerke von Monika Kropshofer sind Unikate – Gemälde. Es ist möglich, auf jedem Untergrund zu malen. Ihre Basis sind großformatige Abzüge der eigenen Fotografien. Auf diese legt sie manuell Farbe, Acryl, transparent in zarten Lasuren oder deckend, bis das Motiv entschwindet.
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Exposé Sequenzen 1 bis 5
Exposé Sequenzen 6 und 7